Das Biogartl-Team

GERY
(im Gärtnerteam, Organisation und Vorstand)

2019 hab ich das biogartl gemeinsam mit Stefan als kleines Business gegründet – für anfänglich 20 Gemüsekisten-Abonnenten und ich freue mich, dass sich daraus schon bald ein gemeinnütziger Verein mit über 100 Vereinsmitgliedern und 85 Ernteteiler*innen entwickelt hat. Gartln und Kochen sind meine Leidenschaften und ich teile gerne die Freude daran. Für mich ist das biogartl eine Art Insel, wo man sich wohlfühlt und wo man in vielfältiger Weise in Verbindung mit den Pflanzen treten kann, die später unsere Lebensmittel sind. Als Gärtner bin ich zuständig für Anbauplanung, Jungpflanzen vorziehen und setzen sowie für Lern- und Mitmachaktionen.

BEN
(im Gärtnerteam, Technik, Allrounder)

Ein Ben für alle Fälle,
wenns brennt ist er zur Stelle.
Hin zum Acker tuts ihn ziehn,
dort kann er dieser Welt entfliehen.
Der Mensch der macht so manche Faxen,
dem Ben reichts wenn die Früchte wachsen.
Viel Bewegung und die frische Luft,
erspart dir Sonderurlaub in der Gruft,
vorausgesetzt du tust dran denken,
dich nicht übermäßig zu verrenken.
Ein Gartl sollt in diesen Tagen,
ein jedes Dörflein haben,
ein Gartl ja wie dieses hier,
ein Platz für Pflanze, Mensch und Tier,
wo sie sich können gut entfalten
ohne vorschnell zu erkalten.

LISA
(im Gärtnerteam und Vorständin)

Seit Anfang 2019 darf ich auf dem biogartl Acker auf verschiedene Arten mitmischen und -garteln. Damit, dass wir im Herbst 2019 dann eine „richtige“ Solidarische Landwirtschaft geworden sind, ist für mich ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen! Denn ich bin der festen Überzeugung, dass wir für eine „gute“ Zukunft nicht nur in der Landwirtschaft neue, nachhaltigere Wege einschlagen müssen, sondern auch in der Art und Weise, wie wir wirtschaften. Eine SoLaWi bietet hier viel Raum, Neues auszuprobieren. Die vielen unterschiedlichen Menschen, die mittlerweile zu diesem Projekt beitragen, spiegeln für mich die Vielfalt auf dem Acker wider und sind eine große Bereicherung! Ich freue mich, unserem noch kleinen, aber schon erstaunlich stabilen biogartl-Pflänzchen beim Wachsen zuzusehen 🙂

EDUARD
(Ernteteiler seit April 2020 und Unterstützer des Vorstands)

Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass Vieles im Leben mit der richtigen Dosierung bzw. Menge oder Größe zu tun hat. Deswegen bin ich auch kein Fan von Supermärkten. Mein Markt muss gar nicht super sein, sondern für mich überschaubar, nachvollziehbar, ehrlich und, im Idealfall, leidenschaftlich. All das finde ich im biogartl vor, und kann sogar, unter der Anleitung von Profis, auch noch selber mitwerkeln. Die Qualität des Gemüses ist der Hammer, die vielfältige Ernte jede Woche eine Überraschung und die Stimmung auf dem Acker ist immer freundschaftlich, aber auch interessant, vielfältig und spannend, weil ständig wechselnde Personen zu Gange sind. Rundum ziemlich coole Strukturen in einer Größe die von uns Beteiligten gut zu handlen ist, bzw. regelmäßiges Reflektieren und eventuelle Kurskorrekturen gut möglich macht. Mir macht es ganz einfach große Freude bei dieser natürlich anmutenden Bewirtschaftung eines überschaubaren Fleckchens Erde dabei sein zu dürfen.

RIKE
(Ernteteilerin und Unterstützerin des Vorstands)

Ich muss gestehen, dass ich einen ziemlich schwarzen Daumen habe und mein eigener Gemüse-Garten schon mehrmals in die Hose gegangen ist. Im biogartl kann ich ohne Risiko und begeistert mitgärtnern, jede Menge von den Anderen über Gemüse-Anbau lernen und natürlich die leckere Ernte gemeinsam einfahren: z. B. köstliche Mairübchen, Kartoffeln in allen Farben oder charaktervolle Wintersalate. Sowas hätte ich alleine nie hinbekommen! Und zu Hause bleibt mir jetzt neben meinem neuen Kräuterbeet sogar noch ein Fleck mehr Rasen stehen, auf dem nun eine gemütliche Liege Platz hat.

INGRID
(Mitglied, Ernteteilerin und Unterstützerin des Vorstands)

Seit April 2020 bin ich Mitglied des „biogartls“. Für mich ist es ein geniales Projekt, weil ich mich nicht weiter nur über Missstände aufregen, sondern selber aktiv werden wollte. Nur gemeinsam können wir zeigen, dass es anders gehen kann und muss! Meine Motivation, um mindestens einmal in der Woche mit großer Begeisterung in unserem Gartl zu sein: regionales, saisonales Gemüse frisch vom Acker ernten und genießen; mit viel Spaß gemeinsam „garteln“; aktiv mitgestalten; vielfältiger Austausch in der Gemeinschaft; das wertschätzende Miteinander; die Ziele und Werte unserer SoLaWi. Schon in unserem ersten Jahr haben wir viel erreicht; ich freue mich auf die Weiterentwicklung unseres biogartls und hoffe, dass es weiterhin ein Ort bleibt, der für mich „Balsam für die Seele“ ist.

JOSI
(im Gärtnerteam)

Ich bin seit 2020 im biogartl-Team dabei.
Der konsequent nachhaltige und soziale Ansatz der SoLaWi und die regenerative Art unserer Landbewirtschaftung dort haben mich sofort überzeugt und motivieren mich zur Umsetzung eines vergleichbaren Projektes in meiner Heimatstadt Dingolfing.
Die Selbstversorgung mit gesunden Lebensmitteln vom Feld um die Ecke in Gemeinschaft mit anderen ist für mich ein idealer Weg, mehr Bewusstsein für gesunde und enkeltaugliche Lebensräume in unserer Gesellschaft zu schaffen.
UND: garteln macht einfach Spaß – und bietet einen erdenden Ausgleich zu dem sonst oft so stressigen Alltag.

ANDREA
(im Gärtnerteam seit April 2020)

Vom biogartl begeistert! Von der Aussaat bis zur Ernte von Gemüse und Kräutern dabei sein zu können ist für mich als leidenschaftliche Gärtnerin Luxus pur. Wie viel Vielfalt heimisches Gemüse über das ganze Jahr bietet, ist unglaublich. Jede Woche volle Kisten. Vom Acker auf den Tisch. In Gemeinschaft etwas so großes zu erschaffen und einen Teil unserer Lebensmittel selbst zu produzieren ist eine wunderbare Aufgabe. Das gemeinsame Pflanzen, Pflegen und Ernten macht nicht nur viel Spaß, es stärkt auch das Verständnis für Regionalität und natürlichen Anbau.

Für das biogartl wünsche ich mir, dass es stetig und langsam wächst wie das Gemüse, das wir pflanzen und immer ein Ort der Gemeinschaft, der Beschaulichkeit und der Ruhe bleibt fernab der hektischen Welt.

KRISTIN
(Mitglied, Ernteteilerin und Unterstützerin des Vorstand)

Die Idee der solidarischen Landwirtschaft, in der man gemeinsam ökologisch nachhaltig auch außergewöhnliche Gemüsesorten anbaut, hat mich schon länger interessiert und so habe ich mich gefreut, im vergangenen Jahr zu lesen, dass in der Nähe von Deggendorf ein solches Projekt gegründet wurde. Einen eigenen Garten zu bewirtschaften wäre mir kaum möglich. Im biogartl kann ich mich flexibel einbringen. Gerade wenn man viel Zeit im Büro verbringt, ist der gemeinsame Einsatz auf dem Acker zum Disteln entfernen, Raupen lesen und Gemüse ernten eine schöne Abwechslung und das an einem ganz wunderbaren Ort. Dadurch schätzt man den Ernteanteil noch viel mehr wert und das Kochen und Weiterverarbeiten des Gemüses macht noch viel mehr Spaß.